Das Sir Peter Ustinov Institut möchte in Zusammenarbeit mit der Peter Ustinov Stiftung Frankfurt im Rahmen dieses Forums eine öffentliche Auseinandersetzung über gesellschaftliche Entwicklungen führen, die vorurteilsbehaftet und damit hinsichtlich eines harmonischen Zusammenlebens der Gesellschaft bedenklich sind (→ mehr dazu).
Zu diesem Zweck haben wir zwei renommierte Wissenschaftler, den Historiker Professor Wolfgang Benz (Berlin) und den Politologen Professor Anton Pelinka (Wien/Budapest), eingeladen, zusammen mit weiteren Expertinnen und Experten Themen aufzugreifen, die von Ressentiments geprägt sind, um diese unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu analysieren.
Als Leser haben Sie die Möglichkeit, zu jedem Expertenbeitrag Stellung zu nehmen. Wir freuen uns über alle Einsendungen und werden mit dem Ziel einer konstruktiven Diskussion besonders relevante Leserkommentare veröffentlichen. Die ExpertInnen werden auf Ihre Kommentare summarisch antworten.
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des Instituts oder der Experten wieder.
Europa ist das einzige Konstrukt das mit unserer Geschichte denkbar war, nur ist es noch lange nicht vollendet.
Was viele Politiker nicht sehen wollen ist, dass ein Europa wie es sich die Europäer wünschen noch nicht existiert.
Viele haben Angst, dass ihr Land, ihre Region oder sie selbst zwischen den Mühlen einer Übereifrigen Bürokratie zermahlen werden.Diese Angst zu nehmen, sollte Priorität haben, nur leider ist diese Angst nicht so irrational, wie es zunächst scheint.
Nach dem zweiten Weltkrieg hat Europa angefangen, sich zunehmend an den USA zu orientieren, nur ist das im Fall der EU kontraproduktiv; die USA entsprechen in ihrem ufbau dem Römischen Reich mit zentraler Verwaltung und einem kulturellen Schmelztiegel der aus allen Nationen eine "nation under god" macht, die EU ähnelt eher der griechischen Stadtstaatengemeinschaft der Antike,mit eigenen Interessen welche für das große Wohleingebracht werden können ohne die kulturellen eingenarten gefährdet zu sehn, und so muss sie auch gesehen werden,Brüssel wird nie als zweites Rom anerkannt und sollte es auch nicht werden.
Jede Kultur ist reich und dürfte sich keine Sorgen machen müssen um diesen Reichtum.
Was noch problematisch ist, ist das die Politiker auf Nationaler und internationaler Ebene einfach kein Profil mehr haben an dem sich die Bevölkerung orientieren könnte,sie sind farblos und können darum nicht das nötige Vertrauen in ihre entscheidungen vermitteln, wären nach 2001 noch Persönlichkeiten wie Winston Churchill oder General De Gaulle dagewesen hätte es sicher keinen Irakkrieg gegeben, die hätten dem Bush- Bubie schon bescheidgegeben.
Als Beispiel auf nationaler Ebene wäre zu sagen das Schröder der letzte Deutsche Politiker mit Charakter war (ob man ihn mag oder nicht) er hatte das autentische Profil welches seinen Nachfolgern fehlt, Merkel kann noch so gute Arbeit leisten es wirkt nicht vertrauenserweckend, im EU.Parlament ist es noch schlimmer, wer kennt auch nur einen Politiker auf europäischer Ebene?
Es ist nicht so das den Leuten Europa egal wäre, es ist ihnen nur unverständlich und daran muss gearbeitet werden.
Europa ist unsere Chance aber nicht mit der momentanen Besetzung in den Regierungen, denen der Krümmungsgrad einer Salatgurke mehr Arbeit wert zu sein scheint als die Lage der Sinti und Roma in Osteuropa.
Was wir brauchen ist Profil, Integrität und der Wille gerade die Probleme anzugehen die wirklich da sind, auch gegen die Wiederstände einiger Bürokraten, dann ist es ein Europa und eine EU welche diese Bezeichnung auch verdienen.
Bartimäus Mandrago, Deutschland