Zwischen Morgenröte und Weltbrand | Erinnerungen an Stefan Zweig

„Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.“

(Stefan Zweig | Die Welt von Gestern)

Zu Zweigs 80. Todestag (22.02.2022) wollen wir seine posthum erschienene Autobiografie Die Welt von Gestern lesen und Parallelen zur Gegenwart aufzeigen. Parallelen, die erschrecken! In Die Welt von Gestern hat uns Zweig nicht bloß ein Zeitzeugendokument vermacht, er hinterließ uns eine Mahnung. Die Mahnung eines glühenden Europäers, der die zerstörerische Kraft von Feindbildern und Nationalismen erkannte, die Mahnung eines Humanisten, der die Morgenröte und den Weltbrand erlebte.

„Nie habe ich mehr auf Europas Einigung gehofft, nie mehr an seine Zukunft geglaubt als in dieser Zeit, da wir meinten, eine neue Morgenröte zu erblicken. Aber es war in Wahrheit schon der Feuerschein des nahenden Weltbrands.“

(Stefan Zweig | Die Welt von Gestern)

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Eine Kooperation des Peter Ustinov Instituts, des International Institute for Peace und des Volkstheaters

 

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