Zwischen Morgenröte und Weltbrand | Erinnerungen an Stefan Zweig

„Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.“

(Stefan Zweig | Die Welt von Gestern)

Stefan Zweig wäre heuer 140 Jahre alt geworden. Mercedes Echerer und Klemens Renoldner erinnern an seinem Geburtstag, am 28. November 2021 um 18:00 mit einer Lesung aus „Die Welt von Gestern“ an Stefan Zweig, den glühenden Europäer, der die zerstörerische Kraft von Feindbildern und Nationalismen erkannte. An den Humanisten, der die Morgenröte und den Weltbrand erlebte.

„Nie habe ich mehr auf Europas Einigung gehofft, nie mehr an seine Zukunft geglaubt als in dieser Zeit, da wir meinten, eine neue Morgenröte zu erblicken. Aber es war in Wahrheit schon der Feuerschein des nahenden Weltbrands.“

(Stefan Zweig | Die Welt von Gestern)

https://www.volkstheater.at/event/1213080/zwischen-morgenroete-und-weltbrand/

Eine Kooperation des Peter Ustinov Instituts, des International Institute for Peace und des Volkstheaters