Wissenschaftliche Konferenz

„Krise der Demokratie - Demokratie in der Krise“

am 4. und 5. Juni 2018 in der SkyLounge der Universität Wien

unter der Wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Gudrun Hentges (Universität Köln)

Bild von der Podiumsdiskussion
Gegenwärtig herrscht weit verbreitetes Unbehagen mit der repräsentativen Demokratie in Europa. Dieses artikuliert sich in unterschiedlicher Weise, sei es durch Kritik an der politischen Repräsentation, sei es in Gestalt von rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien, denen es gelingt, sich zu Wortführern „des Volkes“ zu machen, sei es in Gestalt von vermeintlich charismatischen Führern, sei es in Gestalt von teils gewalttätigen Unruhen wie zum Beispiel in Hamburg anlässlich des G20-Gipfels im Juli 2017. Diese bringen die Unzufriedenheit mit der parlamentarischen Demokratie, der Repräsentation und den politischen Entscheidungsstrukturen zum Ausdruck. Damit zusammenhängend stellt sich auch die Frage nach dem „Wir“ – und damit die Frage nach dem Souverän, die durchaus umstritten ist. Gleichzeitig sehen wir uns verstärkt mit Forderungen nach direkter Demokratie konfrontiert, jedoch derzeit vor allem von Kräften am rechten Rand des Parteienspektrums.

Die diesjährige Konferenz thematisierte die aktuellen Krisenphänomene der repräsentativen Demokratie und setzte einen Fokus auf das Herausarbeiten von Gegenstrategien und die Entwicklung von Handlungskonzepte im Umgang mit der Krise.

Das Programm zur Konferenz 2018 finden Sie hier.

 

Über die erfolgreiche Tagung und die Konferenzinhalte wurde wurde in folgenden Medien berichtet:

 

Ö1 (Ulla Ebner) Europajournal am 8. Juni 2018: „Demokratie in der Krise?“ https://oe1.orf.at/programm/20180608

Der Standard (Irene Brickner): "Menschenrechtsexperte Nowak befürchtet soziale Revolten": https://derstandard.at/2000080857876/Menschenrechtsexperte-Nowak-befuerc...

ORF Kulturmontag am 18. Juni 2018