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"Vorurteile sind der Ausgangspunkt vieler sich häufender Probleme dieser Welt", erklärte Sir Peter Ustinov in einem Schreiben anlässlich der Gründung des Instituts. Und er mahnte: "Man hüte sich davor, schale, abgestandene und überkommene Meinungen gedankenlos zu übernehmen."
Sir Peter Ustinov gründete dieses Institut am 11. August 2003. Nach seinem Wunsch soll es die Ressourcen mobilisieren, welche der Wissenschaft zum Abbau schädlicher Wirkungen von Vorurteilen und Feindbildern in Politik und Gesellschaft zur Verfügung stehen.


Unsere Ziele

Das Institut wirkt als internationales Kompetenzzentrum, um in Partnerschaft mit gleichgesinnten Personen und Organisationen die Ursachen für das Entstehen von Vorurteilen und Feindbildern und deren Einfluss auf Konflikte und menschliches Verhalten zu erforschen – mit dem Ziel, diese als Ursache von Armut, Diskriminierung und Konflikten zu überwinden.
Das Institut ist um die Entwicklung von Strategien zur Überwindung von Vorurteilen und um ein entsprechendes Umdenken in der Gesellschaft bemüht. Zu diesem Zweck werden Studienaufträge vergeben, Konferenzen und Gastprofessuren organisiert, die Publikation von wissenschaftlicher und aufklärender Literatur unterstützt und alle Bestrebungen gefördert, die einem vorurteilsfreien Zusammenleben der Menschheit dienlich sind.

Sir Peters Motive

Sir PeterDas Institut orientiert sich dabei an Sir Peter Ustinov, der das Vorurteil als "weit verbreitete Ursache von Leid und Zwist" erkannte, das die "blanke Unkenntnis als Waffe" benutzt. In seinem Sinne wollen wir die Menschen dazu aufrufen, überlieferte Meinungen und Traditionen auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und immer wieder zu hinterfragen.
Wir wollen erreichen, dass die Entstehungs- und Wirkungsstrukturen von Vorurteilen transparent gemacht und Lern- und Wissensangebote vermittelt werden, die Vorurteilen und Feindbildern den Boden entziehen.

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