Aufgabe des Instituts

„Vorurteile sind der Ausgangspunkt wachsender Probleme in dieser Welt. Man hüte sich davor, schale, abgestandene und überkommene Meinungen gedankenlos zu übernehmen."

Sir Peter Ustinov

 

Vorurteile sind Ursache von Armut, Diskriminierung und Konflikten

Das Sir Peter Ustinov Institut widmet sich der Erforschung von Vorurteilen und Feindbildern und setzt sich für deren Überwindung ein.

Aktuelles

Veranstaltungshinweis - Wissenschaftliche Konferenz

„Schaffen wir das? Zwei Jahre nach dem großen Flüchtlingszustrom“ Wissenschaftliche Konferenz des Sir Peter Ustinov Instituts 2017 unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Hoerder Konferenz: Donnerstag, 18. Mai 2017, 9:00 - 20:00 Uhr in der Sky Lounge der Universität Wien Oskar-Morgenstern-Platz 1, A-1090 Wien 09:00-17:30 Wissenschaftliche Konferenz mit Beiträgen renommierter ForscherInnen 18:00-20:00 Round-Table-Diskussion mit einschlägigen ExpertInnen Workshops: Freitag, 19. Mai 2017, 9:00 - 12:00 Uhr an div. Universitätsinstituten (lt. Programm, Anmeldung erforderlich )

Veranstaltungshinweis

Vortrag der Ustinov-Gastprofessorin Karin Scherschel: Dynamiken der Prekarisierung – Aktivierende Arbeitsmarktpolitik und Flüchtlingsschutz. Gastvortrag von Karin Scherschel (Hochschule RheinMain/Sir Peter Ustinov Gastprofessorin, Universität Wien) im Rahmen der IPW Lectures, einer internationalen Vortragsreihe des Instituts für Politikwissenschaft, Universität Wien. Vortragende: Karin Scherschel (Hochschule RheinMain/Sir Peter Ustinov Gastprofessorin, Universität Wien) Discussant: Markus Griesser (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien) Moderation: Ulrich Brand (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien) Wann: Mittwoch, 26. April 2017, 16:00 Uhr Wo: Konferenzraum IPW, Raum A 0222, Institut für Politikwissenschaft, NIG, Universitätsstraße 7/2. Stock, A-1010 Wien Die Teilnahme an der Veranstaltungsreihe ist kostenlos.

Veranstaltungshinweis: Campus Lecture

Campus Lecture der Ustinov-Gastprofessorin: Spannungsfelder Sozialer Arbeit im Asylkontext aus deutscher und österreichischer Perspektive 11. Mai 2017, 19.00 Uhr, Festsaal B.E.02, FH Campus Wien Widersprüche Sozialer Arbeit im Asylkontext: Soziale Arbeit erbringt einerseits bedarfsgerechte Hilfen, andererseits setzt sie politische und rechtliche Aufgabenzuweisungen um und bedient staatliche Lenkungsinteressen. In der Sozialen Arbeit mit Flüchtlingen spitzt sich dieses Dilemma zwischen subjektbezogener Bedarfsorientierung und der Umsetzung nationalstaatlicher Interessen nochmals zu, da diese Zielgruppe mit rechtlichen Barrieren in ihrer Teilhabemöglichkeit konfrontiert ist.

Veranstaltungshinweis

Öffentliche Vorlesung der Ustinov Gastprofessorin „Dynamiken der Flucht- und Asylmigration“ Prof. Dr. Karin Scherschel wöchentlich von Donnerstag, 9.3. bis 22.6.2017 von 16.45 bis 18.15 Uhr im Hörsaal 31 Hauptgebäude Universität Wien (Universitätsring 1, 1.Stock, Stiege 9)

Veranstaltungsnachlese: Campus Lecture

Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit in elementarpädagogischen Einrichtungen Das Campusnetzwerk der FH Campus Wien in Kooperation mit dem Bachelorstudiengang Sozialmanagement in der...

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Tagungsband zur Konferenz "Vom Alltagskonflikt zur Massengewalt" In den zwölf Einzelstudien und einem Problemaufriss dieses Sammelbands werden die sozialen, psychologischen und politischen Zusammenhänge von alltäglichen privaten Konflikten und eskalierender Gewalt dargestellt. Anlass war eine interdisziplinäre Konferenz des Sir Peter Ustinov-Instituts in Wien, bei der Historiker, Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Psychologen die Wurzeln und Wirkungen von Vorurteilen und Feindbildern als Triebkräfte in Gesellschaft und Politik analysierten. Die Genese von Ressentiments, die Rolle von Minderheiten, Verlust- und Bedrohungsängste in der Mehrheit, die Eskalation von Feindbildern in öffentlicher Gewalt wird im Band ebenso thematisiert wie Abwehrstrategien gegen „Fremde“ oder „Andere“. Erklärtes Ziel ist es, Ursachen aktueller Konflikte zu erkennen und Lösungen zu finden.

Veranstaltungsnachlese

Campus Lecture: „Macht das Geschlecht einen Unterschied“ Das Campusnetzwerk der FH Campus Wien in Kooperation mit dem Bachelorstudiengang Sozialmanagement in der Elementarpädagogik und dem Sir Peter Ustinov Institut veranstalteten am am Donnerstag, den 26. Jänner 2017 an der FH Campus Wien eine weitere Campus Lecture. Prof. Dr. Holger Brandes von der Evangelischen Hochschule Dresden ging in seinem Vortrag der Frage nach, ob und inwieweit sich männliche Fachkräfte in Kitas im Umgang mit den Kindern von weiblichen Fachkräften unterscheiden. Er präsentierte die Ergebnisse der Dresdner „Tandem-Studie“ zu professionellem Erziehungsverhalten von Männern und Frauen .

Veranstaltungsnachlese

Campus Lecture: Umgang mit religiöser Vielfalt in elementarpädagogischen Einrichtungen Der Bachelorstudiengang Sozialmanagement in der Elementarpädagogik widmete sich in Kooperation mit dem Sir Peter Ustinov Institut am 4. November 2016 im Rahmen der Campus Lecture dem "Umgang mit religiöser Vielfalt in elementarpädagogischen Einrichtungen".

Veranstaltungsnachlese

Ein Vorurteil ist schwieriger zu zerstören als ein Atom (Albert Einstein) ÖAMTC-Expertengespräch vom 17. Oktober 2016 Stereotypen leiten unser Denken – in Sekundenbruchteilen schätzen wir unser Gegenüber ein. Doch was bringt uns dazu, Personen oder Gruppen mit Vorurteilen zu begegnen? Wilhelm Heitmeyer vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, sprach in diesem Zusammenhang von einer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Er meint damit, dass Menschen nur wegen ihrer Gruppenangehörigkeit diskriminiert werden. Im ÖAMTC Expertengespräch präsentierte er sein Konzept. Im Anschluss folgte eine Diskussion darüber, was jede einzelne Person im Alltag gegen Vorurteile tun kann - mit ausgewählten Expertinnen und Experten, darunter dem Vorstandsmitglied des Sir Peter Ustinov-Instituts, Herr Mag. Leopold Radauer.

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Europa – Hoffnung und Feindbild Anton Pelinka (Hg.) im Auftrag von Sir Peter Ustinov Institut, Wochenschau Verlag Die Friedensnobelpreisträgerin EU hat in der Vergangenheit maßgeblich zur Entwicklung...