Vorurteile und Feindbilder im Wandel

Das zehnjährige Jubiläum des Sir Peter Ustinov Instituts zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen gab den Anlass, in einer Fachtagung Ressentiments und ihr Konfliktpotential in der Ausgrenzungmodernen Gesellschaft zu analysieren und ihre politischen und sozialen Wirkungen zu diskutieren. Aktualität und Tradition von Vorurteilen und Feindbildern wurden im Überblick und in Fallstudien betrachtet, um Antworten auf die Fragen zu finden, die gesellschaftliche Entwicklungen am Beginn des 21. Jahrhunderts kennzeichnen: ökonomische Krisen und Skepsis gegenüber der Idee Europa als Überwindung nationalistischer Hybris, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die in neuen Medien artikuliert und im Alltag agiert wird, Integrationsprobleme von Minderheiten und die Revitalisierung von Ausgrenzungs-Ideologien.

Die Konferenz fand am 13. und 14. Mai 2013 im Wappensaal des Wiener Rathauses statt.

Die öffentliche Konferenz versammelte international führende Wissenschafterinnen und Wissenschafter und stand unter der wissenschaftlichen Leitung des renommierten Berliner Antisemitismusforschers Prof. Wolfgang Benz.

>> Tagungsprogramm

 

Pressestimmen:

Vorurteile oft von Angst getrieben – Artikel im Standard, 13. 05. 2013

Wolfgang Benz: „Antisemitismus nicht einziges Problem“ – Artikel und Videointerview im Standard, 14. 05. 2013

„Das Internet schafft die Vorurteile nicht“ – Artikel und Videointerview im Standard, 14. 05. 2013

„Tagung | ‚Ressentiment und Konflikt'“ – Artikel auf ORF.at, 10. 07. 2013

Festreden anlässlich des 10-jährigen Bestandsjubiläums des Ustinov Instituts

am 13. Mai 2013, im Wiener Ringturm

Prof. Wolfgang Benz: Von der Notwendigkeit der Vorurteilsforschung