Lehrbehelfe

"Vielfalt in der Elementarpädagogik. Theorie, Empirie und Professionalisierung"

Elementarpädagogische Einrichtungen sind Orte der Vielfalt. Fachkräfte sowie Kinder und Familien bringen unterschiedliche Sprachen, Religionen und Kulturen sowie unterschiedliche belastende oder unterstützende soziale und emotionale Erfahrungen in den pädagogischen Alltag ein. Alle Akteure sind gefordert, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkunden und dabei Toleranz und Offenheit gegenüber jenen Aspekten von Vielfalt aufzubringen, die herausfordern. Im Sammelband werden Theorien, Konzepte und Forschungsergebnisse zu ausgewählten Dimensionen von Vielfalt sowie Möglichkeiten der Unterstützung und Begleitung pädagogischer Fachkräfte bei der Bewältigung und Gestaltung von Praxis vorgestellt.

„Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen – Lehrbehelf und Materialien für die Sekundarstufe I.“

Ein Arbeitsbehelf für Erziehende in der Sekundarstufe 1 (5. – 9. Schulstufe), 2011

Das Handbuch will Lehrkräften helfen, dem Thema Vorurteile in der Schule zu begegnen, und sie beim vorurteilssensiblen Unterrichten unterstützen. Als Arbeitsbehelf setzt es sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen und wurde von renommierten LehrerInnen und WissenschaftlerInnen erarbeitet.

„Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen – Vorurteilsbewusstes Unterrichten an Grundschulen“

Ein Arbeitsbehelf für Erziehende an Grundschulen/Volksschulen, 2009

Zielsetzung der vorliegenden Broschüre ist es, einen Beitrag für eine vorurteilsbewusste Bildungsarbeit zu leisten und für Lehrerinnen und Lehrer der Grund- und Volksschule einen Arbeitsbehelf zu erstellen, der den Bogen von einer theoretisch-didaktischen Fundierung des Themas auf Basis der aktuellen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Literatur bis zu ganz konkreten Anregungen und Beispielen für die Unterrichtspraxis spannt.

Wissenschaftliche Literatur

„Vorurteile – Ursprünge, Formen, Bedeutung„, Anton Pelinka (Hg.), De Gruyter, 2011

In dem Buch werden die am häufigsten beobachteten Vorurteile wie Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Vorurteile gegen Krankheit, Alter und Behinderung untersucht. International renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen analysieren Ursachen und Wirkungen von Vorurteilen.

– Buchpräsentation mit der voestalpine
– Rezension von Jos Schnurer bei socialnet

"Vorurteil und Genozid: Ideologische Prämissen des Völkermords“

„Vorurteil und Genozid: Ideologische Prämissen des Völkermords“,

Wolfgang Benz (Hg.), Böhlau, 2010

Massengewalt vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in unsere Gegenwart als politische Praxis und gesellschaftliche Realität ist Gegenstand dieses Buches. Die These, dass Völkermord aus Intention nach ideologischen Prämissen entsteht, dass Genozid in Vorurteilen wurzelt, wird an den einschlägigen Ereignissen eines Jahrhunderts der Gewalt untersucht.

„Handbook of Prejudice“

„Handbook of Prejudice“, Karin Bischof, Karin Stögner, Anton Pelinka (ed.), Cambria Press NY , 2009

This book contains twelve carefully researched essays on the timely topic of the problem of prejudice. The contributors were chosen for their scholarly expertise in their particular fields. Taken together they provide an interdisciplinary approach, each casting light from a different angle on the problem of prejudice. Academic by nature, this handbook will enable those who are interested in an educational agenda to find the necessary analytical tools.

„Vorurteile in der Kindheit: Ursachen und Gegenstrategien“, Sir Peter Ustinov Institut (Hg.), Braumüller, 2007

http://www.newacademicpress.at/index.php/vorurteile-in-der-kindheit.html

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Max Friedrich wird in dem Band der Frage nachgegangen, wie Kinder Vorurteile erwerben und wie Vorurteilen entgegengesteuert werden kann. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema liegt ein Schwerpunkt bei Erfahrungen von PraktikerInnen.

Tagungsbände

Humane Einwanderungspolitik – ist sie zu schaffen?

Einst Antisemitismus, jetzt Anti-Migranten-Stimmung: Abwehr und Hass behindern zukunftsorientiertes und humanes Handeln. Integrations­bereitschaft Neuankommender bedarf des Integrationswillens der aufnehmenden Gesellschaft. Dies ist möglich und in Gesellschaften wie der kanadischen aktive Praxis. „Wir schaffen es nicht“ führt zu Stillstand, Passivität und Angst. Aktive Gestaltungsbereitschaft ist gefordert, von Einzelnen, auf gesellschaftlicher Ebene, von Politiker_innen.

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"Toleranz und Radikalisierung in Zeiten sozialer Diversität"

Vorurteile, Radikalisierung und Extremismus sind aktuell drängende Probleme in nahezu allen Gesellschaften. Der vorliegende Band beinhaltet psychologische und andere sozialwissenschaftliche Beiträge von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit den Grundlagen und Möglichkeiten einer wirksamen Prävention dieser Probleme und der Förderung von Toleranz befassen. Die Arbeiten verstehen sich damit als Beitrag zu einer toleranten Gesellschaft, die soziale und kulturelle Diversität nicht als Problem, sondern als Errungenschaft begreift.

Das Buch wurde im Auftrag des Sir Peter Ustinov Instituts von Andreas Beelmann unter der Mitarbeit von Rebecca Bondü, Sandra Hain, Sara Jahnke, Kai J. Jonas, Tina Malti, Michael May, Clara Neudecker, Daniela I. Pisoiu, Dagmar Strohmeier, Franziska Schmidtke und Ulrich Wagner herausgegeben.

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"Vom Alltagskonflikt zur Massengewalt"

In den zwölf Einzelstudien und einem Problemaufriss dieses Sammelbands werden die sozialen, psychologischen und politischen Zusammenhänge von alltäglichen privaten Konflikten und eskalierender Gewalt dargestellt. Anlass war eine interdisziplinäre Konferenz des Sir Peter Ustinov-Instituts in Wien, bei der Historiker, Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Psychologen die Wurzeln und Wirkungen von Vorurteilen und Feindbildern als Triebkräfte in Gesellschaft und Politik analysierten.

Die Genese von Ressentiments, die Rolle von Minderheiten, Verlust- und Bedrohungsängste in der Mehrheit, die Eskalation von Feindbildern in öffentlicher Gewalt wird im Band ebenso thematisiert wie Abwehrstrategien gegen „Fremde“ oder „Andere“. Erklärtes Ziel ist es, Ursachen aktueller Konflikte zu erkennen und Lösungen zu finden.

 

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