Veranstaltungshinweis “Darkest hour? Churchill myth-making and the great Brexit fiasco"

The Sir Peter Ustinov Instituteand the International Institute for Peace (IIP) kindly invite you to the lecture

“DARKEST HOUR? CHURCHILL MYTH-MAKING AND THE GREAT BREXIT FIASCO”

Prof. Dr. Robert Knight

Monday, 3rdJune 2019at 19:00 hrs

International Institute for Peace (Möllwaldplatz 5, 1040 Vienna)

 

Veranstaltungsnachlese “Darkest hour? Churchill myth-making and the great Brexit fiasco"

Prof. Dr. Robert Knight

(Universität Wien/University College London)

 

On Monday, 3rd June 2019, Prof. Dr. Robert Knight held a lecture at the International Institute for Peace titled „Darkest Hour? Churchill Myth-Making and the Great Brexit Fiasco“.

In his lecture Dr Robert Knight argued that an important explanation for the current Brexit crisis lies in Britain’s longstanding myth-making about the Second World War. In particular a cultural memory of the crisis of 1940 has encouraged delusions and self-delusions. One striking example is the false – and absurd – analogy between Britain’s current position in relation to the EU and its war-time isolation. Dr Knight argues that this – supported by the virtual sacralisation of Winston Churchill – has led to a ‘politics of fantasy‘. He illustrated this by examining the recent much-acclaimed film Darkest Hour, exploring the role played in one scene by Thomas Macaulay’s famous poem Horatius and concluding that the film was sophisticated but highly effective Brexit propaganda.

Veranstaltungsnachlese  „In Defense of Modern Times“

Prof. Dr. Clemens Jabloner
(Department of Legal Philosophy, University of Vienna)

 

On Monday, 06th May 2019, the director of the Hans Kelsen Institute and professor of Legal Philosophy, Prof. Dr. Clemens Jabloner, held a lecture within the framework of the lecture series “Tolerance, Intolerance, and Liberalism” of Sir Peter Ustinov Guest Professor Dr. Robert Knight titled “In Defense of Modern Times”. The lecture focused on the question: What can Hans Kelsen teach us today?

Veranstaltungsnachlese

„Flucht, Solidarität und Ökonomie“

Unter der Leitung von Karin Scherschel (Universität Wien) & Kristina Binner (Institut für Soziologie, Johannes Kepler Universität Linz) fand am 30. Juni 2017 & am 01. Juli 2017 am Institut für Zeitgeschichte/Universität Wien ein Workshop zu diesem hoch aktuellen Thema statt.

Die Zunahme der Fluchtmigration hat in Deutschland und Österreich kontroverse Debatten und Reaktionen ausgelöst. Einerseits hat diese Migration in den letzten beiden Jahren ehrenamtliche Akteure in ungekanntem Maße mobilisiert. Ein „Europa von unten“, das von Solidarität, einem humanitären und demokratischen Selbstverständnis getragen wird, scheint möglich. Andererseits formieren sich europaweit rechtspopulistische Bewegungen. Gewalttätige Angriffe gegen Flüchtlinge nehmen in beiden Ländern zu. In den öffentlichen Debatten stehen universalistische, an Menschenrechten orientierte Begründungen zur Aufnahme von Fluchtmigrant*innen nationalökonomischen Nutzenargumenten zu ihrer Abwehr gegenüber.

Der Workshop „Flucht, Ökonomie und Solidarität“ brachte Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus beiden Ländern zusammen, um Spannungsfelder im Bereich der Bildung, der Erwerbsarbeit, der Sozialen Arbeit und des Ehrenamtes und die damit verbundenen Fragen zu diskutieren. 

Veranstaltungsnachlese

‘Refugee Protest Camp Vienna’: durch Protest zur Bürgerschaft  

Am 1. Juni 2017 fand an der Universität Wien ein Gastvortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe der aktuellen Ustinov-Gastprofessur von Dr. Ilker Atac zum Thema statt.

"The Refugee Protest Camp Vienna“ startete im Jahr 2012 als Protest gegen die Zustände im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen, sowie Probleme im Asylverfahren. Was als Protestmarsch anfing, verwandelte sich in eine sichtbare Protestbewegung von Asylsuchenden und Aktivist*innen. In diesem Vortrag hat Ilker Atac ausgeführt, wie die Protestbewegung durch eine Form von „contentious politics“ gegen die Ausgrenzungspolitiken stand und inwiefern der Bewegung eine Verbesserung der Rechte und Lebensbedingungen der Asylsuchenden gelang.

Veranstaltungsnachlese

„Radikalisierung und Dschihadismus: Möglichkeiten zur Prävention & Deradikalisierung“

Vortrag & Diskussion mit

Prof. Dr. Klaus Ottomeyer, Ustinov-Gastprofessor 2015/16

Christoph Prochazka, Islamwissenschafter, Dschihadismus-Experte

Maynat Kurbanova, Journalistin und Autorin aus Tschetschenien

2015: Prof. Dr. Klaus Ottomeyer

Identität und Ressentiment. Vom Alltagskonflikt zur offenen Gewalt.