Veranstaltungsnachlese

Campus Lecture: â€žMacht das Geschlecht einen Unterschied“

Das Campusnetzwerk der FH Campus Wien in Kooperation mit dem Bachelorstudiengang Sozialmanagement in der Elementarpädagogik und dem Sir Peter Ustinov Institut veranstalteten am am Donnerstag, den 26. Jänner 2017 an der FH Campus Wien eine weitere Campus Lecture.

Prof. Dr. Holger Brandes von der Evangelischen Hochschule Dresden ging in seinem Vortrag der Frage nach, ob und inwieweit sich männliche Fachkräfte in Kitas im Umgang mit den Kindern von weiblichen Fachkräften unterscheiden. Er präsentierte die Ergebnisse der Dresdner „Tandem-Studie“ zu professionellem Erziehungsverhalten von Männern und Frauen.

Veranstaltungsnachlese

Campus Lecture: Umgang mit religiöser Vielfalt in elementarpädagogischen Einrichtungen

Der Bachelorstudiengang Sozialmanagement in der Elementarpädagogik widmete sich in Kooperation mit dem Sir Peter Ustinov Institut am 4. November 2016 im Rahmen der Campus Lecture dem „Umgang mit religiöser Vielfalt in elementarpädagogischen Einrichtungen“.

Zu Gast war Dr.in Helena Stockinger von der Katholischen Privat-Universität Linz.

Kinder mit verschiedenen Religionszugehörigkeiten besuchen die Kindergärten, was Chancen und Herausforderungen im Kindergartenalltag mit sich bringen kann. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde der Frage nachgegangen, wie in einem Kindergarten in katholischer und einem Kindergarten in islamischer Trägerschaft in Wien mit religiöser Differenz umgegangen wird und wie Kinder religiöse Differenz thematisieren.

 

Veranstaltungsnachlese

„Radikalisierung und Dschihadismus: Möglichkeiten zur Prävention & Deradikalisierung“ Vortrag & Diskussion mit Prof. Dr. Klaus Ottomeyer, Ustinov-Gastprofessor 2015/16 Christoph Prochazka, Islamwissenschaftler, Dschihadismus-Experte Maynat Kurbanova, Journalistin und Autorin aus Tschetschenien Siegfried …

Buchvorstellung 10. November 2022 | Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus

10. November 2022 | 19:00

ORT | Bruno Kreisky Forum | Armbrustergasse 15, 1190 Wien

ANMELDUNG | https://www.kreisky-forum.org/category/event/?lang=de&date=2022-11

 

Corona-Kritiker:innen mit Blumenketten, Künstlerinnen, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse infrage stellen, Journalisten, die sich als Rebellen gegen angebliche Sprechverbote inszenieren: Der libertäre Autoritäre hat Einzug gehalten in den politischen Diskurs. Er sehnt sich nicht nach einer verklärten Vergangenheit oder der starken Hand des Staates, sondern streitet lautstark für individuelle Freiheiten. Etwa frei zu sein von Rücksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwängen – und frei von gesellschaftlicher Solidarität. 

Der libertäre Autoritarismus, so Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey (beide Universität Basel), ist eine Folge der Freiheitsversprechen der Spätmoderne: Mündig soll er sein, der Einzelne, dazu noch authentisch und hochgradig eigenverantwortlich. Gleichzeitig erlebt er sich als zunehmend macht- und einflusslos gegenüber einer komplexer werdenden Welt. Das wird als Kränkung erfahren und äußert sich in Ressentiment und Demokratiefeindlichkeit.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bruno Kreisky Forum und dem Karl Renner Institut statt.